Am Standort der Deponie Hörlitz betreibt der Abfallentsorgungsverband "Schwarze Elster" einen Wertstoffhof. 


Private Kleinanlieferer

wenden sich bitte an den AEV:  Tel. 03574-4677-132

 

Wertstoffhof Hörlitz:              0151-52535704

 

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: 

 www.schwarze-elster.de


Willkommen bei der                                    Deponiegesellschaft Schwarze Elster mbH

 Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu können.

Die Waage der Deponie in Hörlitz.

 

Aktuell werden folgende Maßnahmen auf den Deponien in Bahnsdorfer Berg und Hörlitz durchgeführt:  

Deponie Bahnsdorfer Berg

 

Mit EU-Förderung Treibhausgase auf Deponien reduzieren

 

Errichtung einer Schwachgasfackelanlage zur Verbrennung von Deponiegas

Förderprojekt aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung des Landes Brandenburg

 


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Errichtung einer Schwachgasfackelanlage zur Verbrennung von Deponiegas

 

Deponie Hörlitz

Errichtung einer Schwachgasfackelanlage auf der Deponie Hörlitz für die Durchführung einer Belüftungsmaßnahme

 

 Fördermaßnahme: Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen - Klimaschutz bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien

 

 

 

 

 

 

Laufzeit:  01.05.2019 bis 30.04.2020

 

Förderkennzeichen:   03K10847


 

Ziel und Inhalt des Vorhabens: Ziel des Vorhabens ist die Reduzierung der Treibhausgas(THG)-Emissionen aus der Deponie

Zur nationalen Klimaschutzinitiative:


Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist ein Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 

 

Auch die Deponiegesellschaft Schwarze Elster mbH leistet durch ihre Klimaschutzanstrengungen einen wichtigen Beitrag dazu, dass Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht.

 

Vorhabensbeschreibung:  

Die Deponie Hörlitz befindet sich in der Gemeinde Schipkau. Auf dem Deponiealtkörper wurden von 1976 – 2005 Siedlungsabfälle abgelagert. Der Altkörper wurde 2007/2008 mit einer Oberflächenabdichtung versehen. Das Deponiegas wird zur Zeit über eine Gasabsaug- und –fackelanlage thermisch umgesetzt.  

 

Im Zeitraum 01.07.2017 – 30.06.2018 wurde für die Deponie Hörlitz eine Potentialanalyse erstellt (Förderkennzeichen: 03K06031).

Im Ergebnis der Potentialanalyse wurde festgestellt, dass auf Grund der begrenzten anlagentechnischen Ausstattung der derzeit betriebenen Gasfackelanlage eine optimale Fassung und Verbrennung des Deponiegases nicht mehr sachgerecht möglich ist. Die Notwendigkeit, den Methangehalt zur Aufrechterhaltung der Brennfähigkeit der HT-Fackelanlage auf einem hohen Niveau zu stabilisieren, begrenzt derzeit die Möglichkeit der umfassenden Besaugung des Deponiekörpers mit Erfassung auch schwachmethanhaltiger Gasströme. Im Ergebnis der durchgeführten Potentialanalyse wurde festgestellt, dass im Fall der möglichen Abminderung des Brennwertes im Deponiegas mindestens 50 % mehr Menge erfass- und verbrennbar wäre. Damit ist gleichzeitig eine Stabilisierung des Deponates durch den erhöhten Organikverzehr (kontrollierte Übersaugung) möglich.

 

Zur Erhöhung des Gasvolumenstromes mit abgesenktem Methangehalt auf der Deponie Hörlitz wird die bestehende HT-Fackelanlage durch eine Schwachgasfackelanlage ersetzt. Diese lässt einen größeren Absaugvolumenstrom auch bei verringertem Methangehalt im Deponiegas zu. Grundsätzlich können durch eine Schwachgasfackelanlage Deponiegase mit einem Mindestmethanwert von ca. 12 % verbrannt werden.

 

Weiterführende Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finden Sie unter: www.klimaschutz.de

 

 

 

 

Deponie Hörlitz

Fördermaßnahme: Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen - Klimaschutz bei stillgelegten Siedlungsabfalldeponien

 

Titel: 

Erstellung einer Potentialanalyse für die Deponie Hörlitz zum Einsatz  geeigneter Verfahren für eine mögliche in situ Stabilisierung.

 

Laufzeit:  01.07.2017 bis 30.06.2018 

 

Förderkennzeichen:   03K06031  


Ziel und Inhalt des Vorhabens: Ziel des Vorhabens ist die Reduzierung der Treibhausgas(THG)-Emissionen aus der Deponie

 

Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 


 

Zur nationalen Klimaschutzinitiative:

 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist ein Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 


Links:

https://www.ptj.de

https://www.bmu.de

https://www.klimaschutz.de

 

Vorhabenbeschreibung:

Die Deponie Hörlitz befindet sich in der Gemeinde Schipkau. Auf dem Deponiealtkörper wurden von 1976 – 2005 Siedlungsabfälle abgelagert. Der Altkörper wurde 2007/2008 mit einer Oberflächenabdichtung versehen. Das Deponiegas wird zur Zeit über eine Gasabsaug- und –fackelanlage thermisch umgesetzt.  

Aufgrund der rückläufigen Deponiegasmenge und –qualität ist die weitere Verwertung über die vorhandene Gasabsaug- und -fackelanlage schwierig. Die Deponiegesellschaft Schwarze Elster mbH möchte im Rahmen einer Potentialstudie den Gasfassungsgrad sowie das Gasbildungspotential bestimmen, um den Deponiekörper durch geeignete Technologien rasch zu stabilisieren. Ziel der Stabilisierung ist die nachhaltige Verringerung von klimaschädlichen Treibhausemissionen.          

 

Arbeitsplanung:

Im Rahmen der Potentialstudie soll die standortspezifische Ausgangssituation erkundet sowie die technisch und wirtschaftlich realisierbare Treibhausgasreduktion (CO 2-Minderung) mittels geeigneter Technologien ermittelt werden.  


Dazu sind folgende Arbeitsschritte geplant:  
 

  • Zusammenstellung , Sichtung und Auswertung der Bestandsunterlagen  
  • Durchführung qualifizierter Absaugversuche inkl. Voruntersuchungen ggf. mit Belüftungsversuchen und Monitoring-Programm, ggf. Bohrungen für Abfallanalysen oder weitere Brunnen  
  • Erstellung der Potentialanalyse nach der First Order Decay Methode (IPPCGuidelines 1996) und Erstellung des Maßnahmenkatalogs. 

 

Durchführung eines Gasabsaugversuches

Auftragnehmer: SEF Energietechnik GmbH, Zwickau

Ausführungzeitraum: März - Juni 2018

 

Messung der Durchflussgeschwindigkeit des Gases vom Gasbrunnen 6 am Gassammelbalken

 

 

Druckmessungen am Gasbrunnen

 

Baumaßnahme zur Errichtung von zwei Gasbrunnen und zwei Gaspegeln

Auftragnehmer: Diringer & Scheidel Bauunternehmung, Niederlassung Dessau

Ausführungszeitraum: Mai - Juni 2018

Auszuführende Leistungen:

  • Errichtung von zwei Gasbrunnen
  • Errichtung von zwei Gaspegeln
  • Abfallprobenahmen und Analyse der Parameter TOC, BTOC, AT4 und Wassergehalt
  • Temperaturmessungen
  • Trennen des Gasbrunnens 7 vom Bestandssystem und Anschluss der zwei neuen Gasbrunnen an das Bestandssystem
  • Kamerabefahrung der Gasbrunnenleitung 7
  • Kamerabefahrung der Gasbrunnen 2 und 8

Brunnenbohrung mittels Greifer
Brunnenbohrung mittels Greifer

 

Fertig gestellter Gasbrunnen
Fertig gestellter Gasbrunnen

 

 

Verlegung der Gastransportleitungen

 

Anbindung der zwei neuen Brunnen an das bestehende Leitungsnetz

 

 

Ergebnisbericht der Potentialanalyse

SEF Energietechnik GmbH, Juni 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit EU-Förderung Treibhausgase auf Deponien reduzieren